Gut Schnellenberg: Die Kapelle


Auf dem bereits 1360 belegten, freien adeligen Hof der Familie von Meding entstand ab dem 16. Jahrhundert eine Gutsanlage mit Herrenhaus, Gutsarbeiterhaus und Kapelle.  Am Ende der Schnellenberger Allee steht das klassizistische, 1802 errichtete Herrenhaus. Die Gutsanlage begrenzt an der Nordwestecke ein um 1800 errichtetes, schlichtes, langgestrecktes Arbeiterwohnhaus unter Halbwalmdach mit abgeschleppter Ladeluke an der Südseite. 

Im südwestlichen Bereich der Gutsanlage befindet sich eine kleine, wohl 1674 erneuerte Kapelle. Auf dem Dach des nach Osten im 18. Jahrhundert  massiv erweiterten Fachwerkbaus erhebt sich ein hölzerner, haubengedeckter Dachreiter. An beiden Traufseiten, deren Gefache teilweise eine Ziegelziersetzung besitzen, haben sich Bleiglasfenster mit kleinteiliger Untergliederung erhalten.

Maßnahmen: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Instandsetzung der Holzkonstruktion und die Restaurierung der Bleiglasfenster.