St. Johannis: Die Deckenmalerei


Die St. Johanniskirche wird erstmals 1174 genannt. Vermutlich liegen ihre Ursprünge in karolingischer Zeit. Der Beginn des gotischen Baus liegt in den 80er Jahren des 13. Jahrhunderts. Der gedrungene Turm mit einem tief eingeschnittenen Portal wird von vier mit Blenden und Maßwerk reich verzierten Giebeln gekrönt. Die äußeren Seitenschiffe sind unter selbständigen Kupferdächern, während die dreischiffige Halle von einem Dach überspannt wird. Neben mittelalterlichen Kunstwerken besitzt die Kirche eine bedeutende Ausstattung der Renaissance.

Maßnahmen: Im Kircheninneren wurden sämtliche jüngeren Farbschichten abgewaschen, Risse und Schadstellen im Mauerwerk gesichert und ausgebessert.  Nach mehr als einjähriger Bauzeit konnten die Renovierungsarbeiten 2009 abschlossen werden. Unter den Farbschichten kamen Fresken und Malereien zutage, die teils sorgfältig restauriert, teils dokumentiert und fachgerecht verschlossen wurden.